Interview mit Chemiefabrik

DK: Hallo Chemiefabrik! Danke dass du Zeit genommen hast für das Interview. Kannst du uns ein bisschen über die Geschichte von der Chemiefabrik aufklären?

  • Gerne, ja! Wir sind Chemiefabrik und verkaufen über das Internet Amphetamine und Ecstasy. Wir machen es so schon für ein paar Jahre, waren auch unter anderem Namen auf die Alphabay, Dream und Hansa Market. Im Geschäft mit Drogen muss man immer neues erfinden, wir unsere alte Identität aufgegeben und verkaufen jetzt nur noch über Wickr und email an alte und neue Klienten. Das erlaubt uns sicher zu arbeiten. Über die Alphabay Bust haben wir zu viel Geld verloren, und müssen zu lange auf das Geld warten und die Bitcoin schwanken auch sehr. Deshalb jetzt modern am liebsten verschlüsselt über Wickr! Schreibt uns verschlüsselt per WickrMe Android iPhone App: chemiefabrik

DK: Habt ihr auch andere Waren?

  • Wir haben manchmal auch andere Waren, aber das größte Geschäft sind Pepp und MDMA und XTC-Pillen. Was wir im Allgemeinen nicht anbieten, ist Cannabis und Heroin+Meth.

DK: Wie läuft euer Geschäft ab?

  • Da kann ich natürlich nicht viel erzählen. Das versteht ihr hoffentlich. Wir haben unsere Bezugswege für die Waren im traditionellen Weise über Kontakte die wir schon seit Jahren kennen. Die Bestellungen kommen über WickrMe App und email zu uns und werden verpackt und verarbeitet. Wir fahren jeden Versandtag an een andere Poststelle, manchmal Hunderte Kilometer. Viele von den Kunden unterschätzen wie viel Arbeit es ist den Versand sicher zu organisieren.

DK: Die Plattform heißt “Chemiefabrik”, steckt da ein tieferer Sinn hinter?

  • Nein. Wir mussten schon oft mal neue Namen erfinden, und das hörte sich gut an. Wir haben nichts mit Fussball zu tun (schon viele Kunde haben es gefragt) und stellen auch keine Drogen selbst her.

DK: Sind eure Drogen teuer? 5g Speed für 50€?

  • Die kleinen Mengen haben einen höheren Preis weil wir nur eine gewisse Menge Briefe pro Tag einwerfen können. Auch ist der Aufwand für kleine Bestellungen am höchsten. Aber wir wollen auch diese Kunden bedienen. Der Preis pro Gramm Amphetamine sinkt auch schnell bei größeren Mengen. Wir hätten lieber Kunden, die einmal im Monat 25g oder 50g bestellen, als jede Woche 5g. Eine geringere Anzahl von Briefen ist für alle am besten.
  • Wir schicken nur reine Ware und verkaufen sie wie wir sie kaufen. Viele Darknet-Händler verkaufen das Kilo für viel weniger, und die Kunden zahlen für 70% Koffein und Laktose, die ihnen zugeschickt werden. Viele unsere Kunde strecken die Ware selbst zum resellen -> das können wir nicht beeinflussen. Wir haben Stammkunden die jede Monat mehrere Kilo bestellen und uns schon lange treu sind. Wir verkaufen auch nur Speed Paste und Ecstasy weil wir da konstante Qualität und Menge garantieren können. Wir könnten das Sortiment sehr erweitern, aber wir bleiben lieber bei unseren gewohnten Waren und Wegen.

DK: Wer sind eure Kunden?

  • Sehr gemischt. Unser Spectrum reicht von der Kunden die jede Woche ein Kilo Amphetamine kaufen und der Kunden die einmal im Monat 1g MDMA bestellen.
  • Geografisch gibt es sicherlich ein Fokus auf den Ostdeutschland/Südosten und Österreich. Viele Kunden die Speed kaufen sind aus Österreich, also von Wien, Graz, Innsbruck oder Salzburg und so. In Bayern kaufen viele Amphetamine aus München, Nürnberg, Fürth, Augsburg, Passau, Ingolstadt.

Wie verkauft ihr die Bitcoins? Wie bekommen eure Kunden die Coins?

  • Da können wir nicht viel dazu sagen, aber nur so viel: Es ist einfacher geworden. Mehr Plätze um zu handeln, mehr Automaten, mehr Möglichkeiten direkt in andere Werte zu tauschen. Auch Großhändler nehmen manchmal einen Teil an Bitcoin als Bezahlung heute. Das wäre vor ein paar Jahren undenkbar gewesen.
  • Für die Kunden gibt es immer mehr Angebote, und die Klienten aus Österreich haben es am leichtesten weil es mehr Automaten und Angebote gibt Bitcoins mit dem Bargeld zu kaufen. In der Schweiz kann an Fahrkartenautomaten einfach Bitcoin gekauft werden. Aber auch in Deutschland ist es in vielerlei Hinsicht möglich – Verkaufsautomaten, Tauschbörsen oder sogar durch persönlichen Verkauf.

Warum habt ihr euch für Wickr entschieden und nicht Telegram, WhatsApp oder Instagram?

  • Wickr ist gut verschlüsselt und lässt sich ohne Telefonnummer anonym verwenden.

Hat die Corona-Virus-Krise Auswirkungen auf Ihr Geschäft?

  • Eher positiv, da viele Leute lieber Pepp online bestellen und dabei in ihrem Häuschen bleiben.

Wie achtet ihr auf die Sicherheit?

  • Wir haben viel Aufwand um den Klienten eine sichere Service zu offerieren. Viele Klienten würde es nicht glauben können wie viel Arbeit dahinter steckt an jedem Liefertag – es müssen mehrere hundert Kilometer mit dem Auto gefahren werden, alles muss sicher und sauber verpackt und es darf kein Muster entstehen. Wir tun viel für die Sicherheit, und wenn es einen Tag länger dauert, kann das durchaus damit zusammenhängen.

Wir danken für das Interview!

  • Wir danken Ihnen!

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