Drogen im Darknet: Was ist das Darknet?

Tief in den unendlichen Weiten des Informationssuperhighways versteckt sich eine kleine, dunkle Gasse, in der es nach Urin stinkt, Hundekadaver in einer Ecke verrotten und zwielichtige Gestalten im Schatten Dinge feil bieten, von denen du nicht einmal geahnt hast, dass es sie überhaupt gibt, geschweige denn, dass man sie kaufen kann.

Wenn ich von illegalen Seiten im Netz spreche, dann denkst du wahrscheinlich an kinox.to oder thepiratebay.se. Doch solche Seiten als illegal zu bezeichnen, wäre ungefähr so, wie dich als kriminell zu bezeichnen, weil du mal ein Handtuch im Hotel hast mitgehen lassen. Auf den Seiten des Darknets kriegst du Drogen, Waffen oder einen Auftragskiller, falls du das nötige Kleingeld hast. Man tauscht sich dort über Kannibalismus aus, diskutiert Nekrophilie und alles andere, was dein krankes Hirn sonst noch in Rage versetzt.

Dieser dunkle Auswuchs des Internets wird in den Medien gerne als „Silk Road“ bezeichnet, doch das ist ähnlich uninformiertes Gebrabbel, wie Google mit dem Internet gleichzusetzen. Die Silk Road ist nur eine Adresse unter vielen, die du im Deep beziehungsweise Darknet findest. Die Portale und Marktplätze sind zahllos. Einige Adressen sind öffentlich bekannt und können ganz einfach ergoogelt werden—wie etwa die „Silk Road “—, die richtig harten Sachen sind geheim und werden dir nur im Vertrauen weitergegeben. „Das Deep Web ist ziemlich tief, und nicht alles ist so, wie es scheint“, erzählte mir einer der Drogendealer, mit denen ich dort Kontakt hatte. Er machte mir eindrücklich klar, dass du auch abseits des Gesetzes ziemliche Probleme kriegen kannst, wenn du die falschen Seiten anklickst. Sein Rat war: „Haltet euch von Kinderpornografie fern. Ich kenn Leute, die haben Fake-Seiten, um Pädophile zu jagen.“ Es gäbe genug Dienstleistungen im Deep Web, mit denen man Leute, die Kindern oder Tieren etwas antun, verschwinden lassen könne, sagt er. 

Auch im Darknet scheint es einen Moralkodex zu geben. Natürlich erreichst du diese Welt nicht einfach, indem du silkroad.com in dein Browserfenster tippst. Wie du dorthin kommst, was dort so abgeht und was mir die Dealer sonst noch erzählt haben, will ich dir im Folgenden erzählen.

TOR – The Onion Router

Damit du auf Adressen im Deep Web zugreifen kannst, brauchst du einen speziellen Browser: TOR (The Onion Router). Den bekommst du auf torproject.org und er ist vollkommen legal. Er ermöglicht es dir, anonym im Internet zu surfen. Zusätzlich ermöglicht das TOR-Netzwerk, anonym Internetseiten ins Netz zu stellen. Das ist vor allem praktisch für Journalisten, die nicht ins Gefängnis wollen oder es ablehnen, gefoltert zu werden, weil sie unglücklicherweise in einem Verbrecherstaat leben. TOR ermöglicht es dir zum Beispiel, Dokumente zu leaken, ohne dass man das zurückverfolgen kann. Der Nebeneffekt von den meisten, guten Erfindungen ist, dass sie auch für illegale Zwecke genutzt werden. „Das wäre, wie wenn man Vint Cerf (der „Vater des Internets“) fragt, was er davon hält, dass das Internet für Schlechtes genutzt wird. Wir forschen und schreiben Software. Wie Menschen sie verwenden, müssen sie selbst wissen“, kommentierte Andrew Lewman, Executive Director von Tor Project, den Missnutzen von TOR.

Das TOR-Netzwerk ist ein autonomes Netzwerk, das von Freiwilligen zur Verfügung gestellt wird. Es ist quasi ein alternatives Internet, das von ein paar verrückten Spinnern am Laufen gehalten wird. Da alle Daten, die über den Tor Browser geschickt werden, verschlüsselt sind, bleibst du dabei normalerweise anonym. Nach Aussage von Lewman ist es „praktisch unmöglich“, dich zu identifizieren. Normalerweise, wenn du etwas im Internet verschickst, beziehungsweise Daten anforderst, kann der Inhalt entschlüsselt werden. Das Großartige an moderner Verschlüsselungstechnik ist, dass sie zwar nicht unknackbar ist, aber auch ein Hochleistungscomputer zwischen fünf und zehn Jahren braucht, um auch nur den Inhalt einer E-Mail zu entschlüsseln. Wenn du genau wissen willst, warum das so ist, dann empfehle ich dir dieses Buch: Geheime Botschaften. Die Kunst der Verschlüsselung von der Antike bis in die Zeiten des Internet. Diese Methode benutzt man heute für Internetbanking. Trotz Verschlüsselung ist aber durch den Datenkopf bekannt, von wo und wohin die Daten gesendet wurden. Deshalb können Datenströme zurückverfolgt werden.

Im Tor-Netzwerk werden Daten aber nicht direkt zum Ziel geschickt, sondern zufällig über drei weitere, von anderen Nutzern zur Verfügung gestellte Server geschickt. Irgendein Computer-Hokus-Pokus, den ich selbst nicht verstehe, führt dazu, dass es dadurch nahezu unmöglich wird, den Verkehr zu verfolgen. Als Nebeneffekt wird gleichzeitig deine Internetverbindung unsäglich langsam.

Das Hidden Wiki

Hast du Tor installiert, nützt dir das relativ wenig, außer dass du jetzt anonym das normale Internet aufrufen kannst. Um ins Deep Web zu kommen, brauchst du eine Adresse. Diese besteht aus einer langen Zahlen- und Buchstabenkombination. Eine Adresse, die du ziemlich schnell finden kannst, ist die des Hidden Wiki: kpvz7ki2v5agwt35.onion

Das Hidden Wiki ist dein Eingang in die Welt des Deep Webs. Es ist eine Sammlung von Links, die, ähnlich wie Wikipedia, von jedem bearbeitet werden kann. Dort tragen User Links zu Angeboten ein, von denen sie möchten, dass du sie findest. Das Hidden Wiki ist der Knotenpunkt, der dich immer tiefer ins Deep Web reinführt. Hier gibt es Links zu Marktplätzen, auf denen du illegale Güter fast so einfach wie bei Amazons one-click-buy kaufen kannst. Andere führen dich zu den Homepages mit dubiosen Angeboten oder in Foren und Chatrooms. Die weltberühmte Silk Road ist nur eine Seite unter vielen.

Als erster Eintrag im Hidden Wiki erwartet dich ein philosophischer Artikel über die Matrix, in der ein Autor wild über die Bedeutung der gesellschaftlichen Kontrolle spekuliert: „Die Matrix ist faschistisch, die Matrix ist betrügerisch und die Matrix ist Bürokratie. Die Matrix ist die Ausübung von Kontrolle an Individuen durch Institutionen.“ Es ist also, wie auf einer verrückten Verschwörungstheorien-Website gelandet zu sein. Hier am Zugang zur Unterwelt wirst auch du dich wie Neo fühlen, dem die Wahl zwischen der roten und der blauen Pille geboten wird. Einen Klick weiter und es gibt kein Zurück mehr. Dann führt es dich in die tatsächlichen Abgründe hinein. Du hast die eiternde Wunde der Menschheit gefunden, die nur darauf wartet, dass jemand sie mit einem Messer aufschneidet, um den gelben, infizierten Eiter hervorschießen zu lassen.

Untergrundmarktplätze

Den meisten Dealern war es lieber, dass ich nicht erzähle, auf welchen Seiten ich sie getroffen habe. Deshalb möchte ich hier nur einige zeigen, die du durch das Hidden Wiki finden kannst:

Einer der Verkäufer, mit dem gesprochen habe, bezeichnete die Auswahl auf diesen Seiten als „Window-Shopping“. Keiner bräuchte sich mehr auf dubiose Leute einzulassen oder ein gefährliches Viertel aufzusuchen, und jeder könne auch mal obskure Drogen ausprobieren, erläuterte er die Vorteile dieser Plattformen. Wenn du so weit gekommen bist, dann kannst du zwar eine Bestellung aufgeben, die dir direkt per Post nach Hause geliefert wird, aber ein Problem bleibt: Wie bezahle ich meinen Dealer anonym?

Bitcoin

Die Antwort heißt Bitcoin. Bitcoin ist eine digitale Währung, die von einem Programmierer mit dem Pseudonym Satoshi Nakamoto entwickelt wurde. Von ihm ist nur bekannt, dass er aus Japan stammt, und auch das ist nur eine Vermutung. Er hat einen Client programmiert, mit dem es, ähnlich wie bei Internettauschbörsen, möglich ist, ein Netzwerk von Computern zu bilden, die Daten austauschen. Im Falle von Bitcoin bilden die Computer ein Netzwerk, in dem eine digitale Währung erschaffen wird. Bitcoins, die du besitzt, werden in einer verschlüsselten Datei auf deinem Computer gespeichert. Es gibt keinen zentralen Server oder eine Firma, die Bitcoins kontrolliert—das ganze ist Open Source. Durch das Netzwerk wird festgestellt, wer gerade wie viele Bitcoins besitzt und wie viele sich derzeit im Umlauf befinden, denn es können niemals mehr als 21 Millionen Bitcoins existieren. Neue Bitcoins entstehen dadurch, dass du Rechenleistungen deines PCs für Transaktionen anderer Nutzer zur Verfügung stellst oder durch Mining: Das heißt, deine Grafikkarte wird dafür benutzt, um extrem aufwendige Rechnungen durchzuführen, um Bitcoins aus dem Nichts zu erschaffen. Desto mehr Bitcoins im Umlauf sind, desto schwieriger und damit langwieriger werden diese Rechnungen. Sollten die 21 Millionen erreicht sein, können keine neuen Bitcoins erschaffen werden (was circa bis 2140 dauern wird). Da aber das Geld auf deinem Computer gespeichert wird, kann es gestohlen werden oder verloren gehen, wenn zum Beispiel dein Computer kaputt geht.

Der einzige Grund, warum Bitcoins funktionieren, ist, wie bei allen anderen Währungen auch, dass Menschen in ihren Wert vertrauen. Bitcoins werden mittlerweile, wie es mit Dollar und Euro geschieht, auf verschiedenen vollkommen legalen Plattformen gehandelt. Dort kannst du dir Bitcoins kaufen oder sie verkaufen, um an Echtgeld zu kommen. Bitcoins sind vollkommen legal und haben mit dem Darknet überhaupt nichts zu tun. Sie werden aber von den Leuten dort für Geldtransaktionen genutzt, da sie anonym übertragen werden. Danach können sie auf legalen Plattformen einfach verkauft werden und werden so in Echtgeld umgewandelt. Einer der Dealer erzählte mir, dass er glaube, dass Bitcoins in Zukunft immer mehr an Wert gewinnen würden: „Die Bitcoins, die wir verdienen, tauschen wir nicht in echtes Geld. Wir sparen es und in ungefähr drei Jahren, wenn der Bitcoin-Kurs extrem gut ist, dann werden wir sie abstoßen.“ Eine richtige Bitcoin-Börse hat sich im Netz gebildet, an der die Leute anfangen zu spekulieren. Es ist ein Finanzmarkt, in den keine Regierung der Welt eingreifen kann.

Bei meiner Recherche im Darknet habe ich mich auf mehreren Online-Plattformen rumgetrieben, auf denen du Drogen kaufen kannst. Der Stoff wird dir praktischerweise per Post direkt nach Hause geliefert. Ich habe mittels des dort integrierten Nachrichtendienstes mit ein paar Dealern über ihr tägliches Business gesprochen. Diese Geschäftsmänner bzw. -frauen äußerten den Wunsch, dass ich weder ihre Pseudonyme noch die Plattformen preisgebe, auf denen ich sie getroffen habe. Aber sie haben mir einige kranke Details über den Internet-Drogenhandel erzählt und wie sie operieren (viele waren bekennende VICE-Fans). 

 

Dealer 1 (Niederlande):

VICE: Warst du vorher Dealer im echten Leben, bevor du Online-Dealer wurdest?
Dealer 1: Nein, ich habe im Fernsehen eine Sendung über die „Silk Road” gesehen. Sie haben dort den Preis von Cannabis gezeigt und im Vergleich zu den Preisen hier in Holland war er extrem hoch. Ich habe mir gedacht, das kann ich viel billiger einkaufen, also habe ich es einfach ausprobiert. Jetzt verkaufe ich Cannabis und MDMA. Nicht alleine, sondern in einem Team. Ich kümmere mich um den Kundenservice, habe jemanden, der es verschickt, und einen Einkäufer.

Ist das dein Vollzeitjob?
Haha, nein, ich habe einen normalen Job 🙂 Die Bitcoins, die wir verdienen, tauschen wir nicht in echtes Geld. Wir sparen es und in ungefähr drei Jahren, wenn der Bitcoin-Kurs extrem gut ist, werden wir sie abstoßen. Wir haben angefangen, da waren Bitcoins nur 2,60 Euro wert, jetzt sind es fast 65 Euro.

Wie viele Kunden hast du so pro Woche?
Wir verschicken weltweit so 20 bis 30 Bestellungen am Tag. Das sind 2,5 Kilo MDMA im Monat und ungefähr ein Kilo Cannabis.

Wie hat sich der Drogenmarkt verändert durch das Deep Web?
Kaum, der Drogenschmuggel ist der gleiche geblieben. Aber für Dealer wie mich ist es durch TOR sicherer geworden, anonym zu bleiben 🙂

Und wie hat sich das Geschäft innherhalb des Dark Web in letzter Zeit verändert?
Das einzige ist, dass die Verkäufer kommen und gehen, weil sie nicht mit den bestellten Mengen zurecht kommen. Es werden immer mehr und mehr Kunden 🙂 Deshalb arbeiten wir im Team.

Welche Nachteile hat das Dealen im Dark Web?
Es ist schwieriger für Online-Dealer, an das Geld zu kommen, weil alle in Bitcoins zahlen. Die sind zwar anonym, aber trotzdem ist es ziemlich auffällig, wenn wir plötzlich ein paar Millionen auf unsere Bankkonten überweisen würden. Wir haben ein paar besondere Techniken, um das zu machen. Aber ich kann dir nicht erzählen, wie das geht 🙂

Wie sicher ist es für dich?
Ich glaube an die Anonymität von TOR und ich lagere nichts in meinem Haus. Deshalb arbeite ich im Team. Mein Einkäufer verpackt sie bereits so, dass sie verschickt werden können. Er gibt die Drogen an den weiter, der sie verschickt. Ich sehe das Zeug, das ich verkaufe, also überhaupt nicht 🙂

Hast du Angst, erwischt zu werden?
Nein, die USA machen alles, was sie können, um die „Silk Road” und „Black Market Reloaded” zu stoppen, aber die Server sind anonym. Sie würden gerne TOR verbieten, aber das ist nahezu unmöglich.

Wie sicher ist es, im Deep Web Drogen zu kaufen?
Du solltest immer bei jemanden mit vielen Transaktionen einkaufen und dir das Feedback anschauen. Lass dir das Paket immer so schicken, dass du nicht dafür unterschreiben musst. Lass sie dir über die normale Post schicken. Wenn dann die Polizei oder der Zoll bei dir klopft, sag ihnen, dass vielleicht ein Freund deine Adresse benutzt hat und dass du sie sofort informieren wirst, wenn jemand sich bei dir meldet und danach sucht. Achte vor allem darauf, dass du keine illegalen Sachen oder Drogen daheim hast, wenn du dir Drogen schicken lässt. Wenn die Polizei zu dir kommt, dann werden sie dein Haus durchsuchen. Drogen können gefährlich sein, überprüfe die Qualität immer selbst. Test-Sets kann man im Internet kaufen.

Gibt es irgendwelche Orte, an die man sich im Deep Web lieber nicht hin wagt?
Ja. Ich bin jemand, der deiner Großmutter über die Straße hilft, wenn es schneit. Ich würde versuchen, einen Banküberfall zu stoppen, ohne groß darüber nachzudenken. Aber wenn ich etwas über Leute herausfinden sollte, die Kinder oder Tiere anfassen, dann würde ich jemanden dafür bezahlen, dass sie für immer verschwinden. Haltet euch also von Kinderpornografie fern. Ich kenne Leute, die haben Fake-Seiten, um Pädophile zu jagen. Das Deep Web ist ziemlich tief und nicht alles ist so, wie es scheint. Du kannst alles im Deep Web finden, Attentäter, gefälschtes Geld oder Ausweise. Sogar echte deutsche Pässe. Du willst es? Du kriegst es …

Dealer 2 (USA):

VICE: Kannst du mir ein bisschen was über dein Business erzählen?
Dealer 2: Mein Geschäft fluktuiert ziemlich, in der einen Woche habe ich nur ein paar Bestellungen, aber in anderen verschicke ich 20 bis 30 Päckchen. Ich habe kaum Stammkunden. Es gibt nur eine Handvoll Leute, die regelmäßig bei mir einkaufen.

Hat sich der Reallife-Drogenmarkt durch das Online-Business verändert?
Der Straßenmarkt hat sich überhaupt nicht verändert. Online wird so wenig verkauft, dass es unter keinen Umständen Einfluss auf den Drogenmarkt im Allgemeinen haben könnte. Was sich verändert hat, ist, dass jemand gut davon leben kann, nur kleine Mengen zu verkaufen. Bevor ich diesen Markt gefunden habe, habe ich nie weniger als ein halbes Kilo auf einmal verkauft. Ich war Großhändler. Mein Hauptgeschäft sind jetzt vor allem Leute, die einfach nur ein Gramm probieren möchten. Das Öl (flüssiges Haschisch), das ich früher für 6.000 Dollar verkauft habe, kann ich hier für über 16.000 Dollar verkaufen. Es kostet mich zwar viel mehr Zeit, aber für dreimal so viel Geld ist es das wert!

Und was hat sich für die Konsumenten verändert?
Die Leute können reinere Drogen mit höherer Qualität bekommen, als sie es in ihrer Stadt kriegen. Straßenverkäufe waren nie sicher: Die Leute werden überfallen, verprügelt oder festgenommen. Und am Ende haben sie keine Ahnung, was für Zeug sie überhaupt gekauft haben. Ich habe Gras gesehen, das mit allem möglichen abartigen Zeug besprüht wurde, damit es sich besser verkauft. Diese Kindergartenscheiße macht keiner hier.

Wie sicher ist es für dich, hier im Netz Drogen zu verkaufen?
Man weiß nie, wie sicher man wirklich ist, bis es zu spät ist. Ich glaube, dass ich ziemlich sicher bin, aber ich bin vorsichtig. Ich trage immer Handschuhe, wenn ich die Drogen verpacke und wische alles mit Alkohol ab, bevor ich es verschicke. Ich benutzte verschiedene Postämter. Nicht nur in einer Stadt oder einem Bundesstaat! Ich bin immer auf Reisen, immer mit genug im Gepäck, um ein gutes Angebot zu haben, aber nicht so viel, dass ich in GROSSE Schwierigkeiten käme, wenn man mich erwischen würde.

Wovor hast du am meisten Angst?
Meine größten Sorge ist es, ein Paket zu verschicken und nicht alle Fingerabdrücke entfernt zu haben—und dann wird es an die Polizei verschickt. Die Polizei kauft auch auf dem Black Market Reloaded und der Silk  Road ein. Wahrscheinlich sogar ziemlich viel und im ganz großen Stil. Ich habe mal von jemandem gehört, der verkaufte sein Zeug für über ein Jahr an den selben Kunden. Dann sagte der Käufer zu ihm, er könne momentan nicht an Bitcoins rankommen und würde ihm das Geld über Western Union oder Direktüberweisung schicken. Am nächsten Tag wurde er fest genommen. Ein Polizist hatte sich sein Vertrauen erschlichen! Aber im Großen und Ganzen ist es ziemlich sicher für den Verkäufer.

Wie ist es dann für die Käufer?
Die Käufer haben das echte Risiko, weil deren Adresse auf dem Drogenpaket steht! Ich habe noch nie selbst etwas gekauft, das verschickt werden musste, also habe ich keine direkten Erfahrungen als Käufer. So lange du nur im eigenen Land kaufst, sollte das Risiko gering sein. Deshalb verschicke ich Päckchen nur innerhalb der USA. Vor allem wenn es nur kleine Mengen sind, geben sie sich kaum Mühe, dich hochzunehmen. Meistens bekommen Leute, deren Pakete abgefangen werden, nur einen Brief, in dem steht, dass sie aufhören sollen, solche Sachen zu kaufen—oder ihr Paket kommt einfach nicht an! Für den einfachen Drogenkonsumenten ist es ziemlich sicher. Bist du Dealer und willst dich über diesen Markt versorgen, wirst du bei großen Bestellungen Ärger bekommen.

Wie verpackst du deine Drogen fürs Verschicken?
Dazu werde ich keine Details erzählen, aber ich drucke die Adresse auf Aufkleber und frankiere die Umschläge von Hand. Die meisten meiner Bestellungen kommen in Gläsern. Wenn es mehrere sind, dann umwickle ich sie mit Plastikfolie, damit sie nicht klappern. Dann vakuumverpacke ich alles. Ich achte darauf, dass das Paket nicht auffällig wirkt und sie alle verschieden aussehen. Ich versehe sie mit unterschiedlichen Absenderadressen, damit, wenn ich mehrere Pakete losschicke und eines gefunden wird, die anderen sicher sind.

Der Markt läuft also gut?
Der Drogenmarkt hat sich nicht verändert, aber die Methode hat es! Ein guter Vergleich ist der Aktienmarkt: Denk einfach an all die Händler, die in der Vergangenheit an der Wallstreet rumhängen mussten. Die können das heute am Computer machen.

 

Dealer 3 (Herkunftsland unbekannt):

Zu Anfang fing dieser Dealer gleich mit der folgenden Einleitung an:
Dealer 3: Viele deiner Fragen wären viel zu unsicher zu beantworten, also habe ich sie ignoriert. Ich rate dir, nicht darüber zu schreiben, wie die Drogen verpackt sind. Selbst wenn ich nicht darüber sprechen werde, weiß ich ja, dass du Drogen einfach kaufen kannst und dann kannst du beschrieben, wie es gemacht wird. Aber das größte Risiko ist es, wenn man der Polizei, der Regierung, irgendwelchen Idioten oder der Post von diesen Paketen erzählt.

VICE: Ist das Online-Business besser als traditionelles Dealen?
Online ist viel besser, für beide Parteien. Aber am meisten profitieren die Konsumenten. Im Dark Web gibt es sehr talentierte und spezialisierte Dealer mit viel Erfahrung—und diese Leute kümmern sich um ihre Kunden. Du wirst nie Drogen bekommen, die zum x-ten Mal gestreckt wurden. Außerdem gibt es eine Community in den Foren, wo das Zeug in Laboren getestet wird und man über die verschiedenen Verkäufer und ihre Produkte spricht. Du hast eine große Auswahl als Konsument und kannst sicher sein, dass du ein zufriedenstellendes Produkt kaufst.

Was für Vorteile gibt es sonst noch?
Ein großes Plus ist, dass du dich nicht mit fragwürdigen Leuten einlassen musst wie im echten Leben. Du musst nicht an gefährliche Orte gehen und musst keine Angst haben, erwischt oder verarscht zu werden. Wenn du nach guten Drogen suchst, musst du nicht all deine Freunde fragen und hoffen, dass einer jemanden kennt, der jemanden kennt oder du musst, noch schlimmer, nicht in die Öffentlichkeit gehen, um Drogen zu kaufen. Du kannst sie einfach online kaufen. Das meiste Zeug wurde bereits von den Verkäufern getestet und du weißt über Inhaltsstoffe und die Dosis genau Bescheid. Du kriegst immer genau das, was du willst.

Ist es überhaupt sicher für den Konsumenten?
Ziemlich sicher. Viel sicherer, als Drogen in der Öffentlichkeit zu kaufen. Die Polizei kennt ja die Orte, wo man Drogen kaufen kann.

Sollten sich die Leute deiner Meinung nach von irgendeinem Ort im Deep Web fern halten?
Halte dich fern von Kinderpornografie, Waffen und Bomben.

 

Dealer 4 (Herkunftsland unbekannt):

VICE: Verkaufst du auch im echten Leben Drogen?
Dealer 4: Ja, aber nur an enge Freunde und in kleinen Mengen. Ich verkaufe nicht gerne im echten Leben.

Wie bist du auf das Online-Dealen gekommen?
Ich habe auf Gawker darüber gelesen und gemerkt, dass ich viel Geld damit machen könnte.

Was sind die Vorteile dieses Business?
Die Leute können meine Drogen kaufen, während ich schlafe. Ich muss meine Kunden nicht treffen und kann mich besser organisieren. Es ist weniger Arbeit.

Hast du Angst, von der Polizei erwischt zu werden?
Ja, natürlich habe ich Angst, von der Polizei erwischt zu werden, wer hat das nicht. Ich gehe davon aus, dass sie versuchen, etwas gegen den Online-Markt zu machen, aber abgesehen von den Päckchen, die sie ab und zu abfangen, können sie nicht viel machen. Ich bekomme regelmäßig Nachrichten von Leuten, bei denen ich vermute, dass es die Polizei ist, aber hundertprozentig weiß man das nie. Sie wollen mich treffen oder fragen nach Kontaktdaten von anderen Dealern, weil sie sich angeblich an ihrer aktuellen Adresse nichts schicken lassen können. Meistens ignorieren sie jegliche Hilfe, die ich ihnen gebe, um ihre Probleme zu lösen.

Gibt es auch Gefahren im Online-Markt?
Ich glaube, dass die größte Gefahr beim Kaufen von Drogen online nicht von der Polizei ausgeht, sondern von Scammern. Es gibt Dutzende Fake-Drogenmärkte und Händler, die dich verarschen. Sei einfach kein kompletter Idiot und mach die nötige Recherche, dann solltest du keine Probleme haben.

Wie du siehst, mag es durch einen Trip in die Untiefen des Darknets möglich sein, so ziemlich alles zu kaufen. Aber auch das Kaufen von Drogen ist dort nicht ohne Risiken—und vor Waffenhandel und Pädophilenseiten raten dir sogar die Leute ab, die im Untergrund ihr Geschäft mit Drogen verdienen.

Hey, ich bin Hermann Zwiebel. Ich bin zwar kein Polizist, aber Strafverteidiger, und deshalb so gut vernetzt, dass ich euch über die neuesten Trends in Sachen Polizei auf dem Laufenden halte. Diesmal geht es um den Drogenhandel im Internet und das, was die Polizei auf diesem Gebiet unternimmt.

Vor gar nicht allzu langer Zeit, da schwadronierten die jugendlichen Gedanken noch darum, wie es eigentlich wäre, wenn die Kumpels auf ihrem Hollandtrip einfach mal ein paar Gramm Gras aus Amsterdam heim nach Fürth oder Birkenfeld schicken würden. Während der Steffen eine Freundin aus Frankfurt hatte, bei der das schon x-mal super funktioniert hat, wusste der Matze, dass, wenn man das Zeug in einem Kondom in ein Duschgel steckt, die Drogenhunde nichts riechen würden. Gemahlener Kaffee war auch immer hoch im Kurs. 

Letztlich wurde dann aber irgendwie immer mehr drüber diskutiert, wie es denn nun klappen könnte, als dass es jemals wirklich versucht worden wäre. Bis jetzt. Denn wie ihr gelesen habt, haben sich die Zeiten geändert und das Deep Web macht es einem recht einfach zu bestellen, worauf man gerade Lust hat. Plötzlich hängt das ganze Vorhaben nicht mehr an der Motivation der bekifften Kumpels, sondern an der eigenen. Tor laden, Bitcoins tauschen und los geht’s. Doch was bedeutet das für das scheinbar niemals enden wollende Katz-und-Maus-Spiel zwischen Polizei und Drogenindustrie?

In meinem letzten Beitrag hatte ich euch davon berichtet, wie ich damals während meiner Ausbildung bei der Drogenfahndung miterlebt habe, wie schwer sich die Behörde schon mit der alltäglichen Szene auf den Straßen tut. Die Dealer in den U-Bahnen sind immer einen kleinen Schritt schneller und richtige Erfolge wollen sich für die Ermittler nicht einstellen. Und nun kommt da das bei korrekter Anwendung vollständige Anonymität versichernde Deep Web daher, obwohl noch nicht einmal die videoüberwachten Bahnsteige frei von Dealern sind. 

Im Grunde gibt es ja zwei verschiedene Umgangsformen des Staates mit Rauschmitteln. Auf der einen Seite die Prävention, also das Verteilen von Keine-Macht-den-Drogen-T-Shirts in der Hoffnung, damit auch nur wenigstens einen einzigen Teilnehmer der Bundesjungendspiele vom Ausprobieren abzuhalten. Auf der anderen Seite die harte Hand der Strafverfolgung. Denn einen Mittelweg gibt es nicht. Das Betäubungsmittelgesetz (BtmG) will es so, dass, sobald eine darin aufgeführte Substanz irgendwie in der realen Welt in Erscheinung tritt, irgendjemand sich bereits strafbar gemacht hat.

Denn bestraft wird nach § 29 BtmG, wer „Betäubungsmittel unerlaubt anbaut, herstellt, mit ihnen Handel treibt, sie, ohne Handel zu treiben, einführt, ausführt, veräußert, abgibt, sonst in den Verkehr bringt, erwirbt oder sich in sonstiger Weise verschafft“, oder „wer sie auch nur besitzt, ohne zugleich im Besitz einer schriftlichen Erlaubnis für den Erwerb zu sein.“

Daneben aber auch noch, wer „einem anderen eine Gelegenheit zum unbefugten Erwerb oder zur unbefugten Abgabe von Betäubungsmitteln verschafft oder gewährt, eine solche Gelegenheit öffentlich oder eigennützig mitteilt oder einen anderen zum unbefugten Verbrauch von Betäubungsmitteln verleitet“, oder „wer einem anderen eine Gelegenheit zum unbefugten Verbrauch von Betäubungsmitteln verschafft oder gewährt, oder wer eine außerhalb einer Einrichtung nach § 10a bestehende Gelegenheit zu einem solchen Verbrauch eigennützig oder öffentlich mitteilt.“

Im Ergebnis bedeutet das: Außer dem tatsächlichen Konsum, also dem Rauchen, Ziehen, Schlucken oder Spritzen, ist alles unter Strafe gestellt, was in irgendeiner Art und Weise mit Drogen zu tun hat. Natürlich nur sofern es nicht medizinischen Zwecken dient oder einem Hilfsprogramm für Süchtige geschuldet ist. 

Aus diesem Grund ist es auch seit ein paar Jahren nicht etwa „erlaubt“, so und so viel Gramm Marihuana dabei zu haben, vielmehr verzichtet der Staat bei kleinen Mengen lediglich auf die sonst übliche Strafverfolgung. Logisch oder konsequent ist das natürlich nicht. Aber was erzähl ich euch, weiß ja eh jeder, dass da was nicht stimmt im System.

Größte Probleme bereiten den Ermittlern heute immer noch die technologische Revolution der gefühlten Steinzeit: Der Mobilfunk. Früher musste man nur den Hauptbahnhof oder das Rotlichtmilieu beschatten. Telefonanschlüsse und -nummern konnten nicht wie Unterhosen gewechselt werden. Wie soll heute denn auch die Polizei einen Drogenhändler erwischen, wenn er sich unter der Nutzung von Codewörtern und einem Pre-Paidhandy mit den Kunden verabredet und der Verkauf dann geschützt in der Käuferwohnung stattfindet? Telefon abhören? Fragt sich nur welches. Manchmal hat man sogar eine Person im Verdacht, aber dann muss man erstmal an die Telefonnummer kommen, um es abhören zu können. Hierfür gibt es dann den sündhaft teuren ISMI-Catcher, mit dem man das auf umständlichen Wegen zwar könnte, der in Berlin aber meistens kaputt oder zur Reparatur in England ist. Irgendwie schafft man es dann trotzdem, den ein oder anderen zu verhaften. Sei es durch einen Tipp eines Konkurrenten, weil er unachtsam war, oder einfach nur durch Zufall. Der eigenen Schwäche bewusst hat der Gesetzgeber einen Paragraphen geschaffen, der es den Fahndern ermöglichen soll, an die Hintermänner heranzukommen: § 31 BtmG erlaubt es dem Richter, die Strafe zu mildern oder sogar ganz auf eine Bestrafung zu verzichten, wenn der Täter fröhlich ausplaudert, wo er das Zeug eigentlich herhatte.

Ich selbst betreute den Fall, bei dem einer bei der Übergabe von einem Gramm Kokain von einem Kurier erwischt wurde. Aus Angst vor einer hohen Strafe erzählte er gleich drauf los, wie er im vergangen Jahr die ganze Zeit bei der gleichen Dealerclique bestellt hatte, und gab dabei ehrlich alles preis, was er wusste. Am Ende stand er aber dann nicht wegen des Kaufs des einen Gramms vor Gericht, sondern wegen des Kaufs von circa 100 mal einem Gramm im Laufe des letzten Jahres. Diese Strafe durfte der Richter nun mildern, weil er brav so viel geplaudert hatte. Na toll. Als Strafverteidiger empfehle ich daher: Sagt erstmal gar nichts, denn ihr müsst nichts sagen. Erst recht nicht, wenn ihr euch damit selbst belastet. Redet lieber erstmal mit einem Anwalt. Zum Beispiel mit mir, ich möchte auch was an dem ganzen Irrsinn verdienen!

So langsam fragt ihr euch, warum ich euch das alles erzähle, es geht doch hier um den Verkauf von Drogen im Internet.

Ganz einfach: Bisher war eine Vielzahl von Leuten darin involviert, das Rauschgift vom Schiff im Hafen in die Zelle des Gehirns zu befördern. Und das sind alles Straftäter. Und damit alles potentielle Singvögel, wenn sie geschnappt werden. Das umgeht der Online-Drogenhandel. Dort wird direkt vom Großhändler geliefert. Handelsstufen ausschalten, größere Gewinnmarge für den Händler bei günstigeren Preisen und höherer Qualität für den Endkunden. Das klassische Modell jeder Online-Handelsbranche. Sieht man den Drogenhandel als Großes und Ganzes, dann wird er dadurch um Dimensionen sicherer und unangreifbarer. Denn es steht ja niemand mehr zwischen dem Großverkäufer und dem Endkunden und seinem Briefkasten. Keine Autobahntransporte, keine Übergaben, keine Mitwisser. Und vor allem auch keine Kleinstdealer mehr mit einem Handy voller SMS und Telefonnummern. Selbst wenn unwahrscheinlicherweise mal ein Brief abgefangen werden würde, wen soll ich denn verpfeifen? Dope-D89 aus Netherlands?

Aber was, wenn dann doch plötzlich die Polizei in der Wohnung steht? Wenn ihr das Briefchen schon ausgepackt und die Nase reingesteckt habt, dann sieht es eher schlecht aus. Denn wie ihr dem Paragraphen oben entnehmen könnt, ist schon das Besitzen verboten. 

Wenn der Brief aber noch zu ist, ihr also gar keinen Herrschaftswillen über das habt, was in dem Brief drin ist—denn ihr hattet ja nie damit gerechnet, dass euch jemand etwas Verbotenes schickt—dann ist es auch kein Besitz. Letztlich wird es darauf ankommen, welches Wissen um die Sendung euch nachgewiesen werden kann. Sollte man euch sogar die Bestellung nachweisen können, etwa weil sich da noch der Mailverkehr auf dem Rechner befindet, oder der Dealer selbst erwischt wurde und seine Dateien nicht gelöscht hat, dann hilft euch das Leugnen natürlich nichts und ihr erfüllt den Tatbestand des Kaufens.

Ich kann euch leider nicht sagen, wie groß die Anstrengungen der zuständigen Stellen beim LKA wirklich sind, um an einen Online-Verkäufer ranzukommen. Dass jedoch ein verdeckter Ermittler einer deutsche Behörde sich durch monatelange Bestellungen bei einem Dealer dessen Vertrauen erkauft, um dann irgendwann den Versuch zu starten, ihn zu überreden, von der sicheren Variante der Bitcoin-Bezahlung eine Ausnahme zu machen (Dealer: „Die Polizei kauft auch auf dem „Black Market Reloaded“ und der „Silk  Road“ein. Wahrscheinlich sogar ziemlich viel und im ganz großen Stil.), halte ich aus Kostengründen, und vor allem aber wegen der mangelnden Erfolgsaussichten für eher unwahrscheinlich. Das erscheint mir eher nach einem US-amerikanischen Projekt zu klingen, oder aber sogar nur nach einer Urban-Dealer-Legend. Bisher ist in Deutschland noch kein Verfahren bekannt geworden, in dem sich ein Online-Drogenhändler oder Endkunde vor Gericht verantworten musste. Und die „Silk Road” gibt es ja nun schon einige Jahre.

Vorbei sind allerdings die Zeiten von Kondomen im Duschgel. In der modernen Händlerdependence steht eine handliche Vakuumiermaschine und ein Fläschchen medizinischer Alkohol zum Verwischen der Spuren. 

Da nicht absehbar ist, dass sich der Staat die Herrschaft über diesen enormen und enorm gefährlichen Wirtschaftszweig etwa durch eine kontrollierte Legalisierung zurückholt, bleibt mir nur übrig, euch den effektivsten aller Tipps zu geben, um eine Strafe zu vermeiden: Lasst die Finger von Drogen, das ist vor allem auch viel gesünder!

2 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

+ 59 = 69