Drogen im Internet bestellen

DISCLAIMER: Ich heisse Tina und ich blogge ab sofort hier gelegentlich mit. Ich befasse mich mit Themen rund ums Hacking, Darkweb etc. Ich selber habe nie Drogen im Internet bestellt und werde auch nie Drogen im Internet bestellen. Ich habe lediglich gehört, dass es Leute gibt, die Drogen im Darkweb bestellen. Wenn, dann wird das wohl in etwa so funktionieren:

1. Tor Browser Paket herunterladen (hier) Und installieren.

Das Tor-Browser Bundle ermöglicht anonymes surfen im Internet. Mit dabei ist eine Version des OpenSource Browsers „Firefox“. Das Schöne an diesem Paket: Es funktioniert extrem einfach. Man muss wie erwähnt nichts konfigurieren, einfach starten und schwupps ist man im verschlüsselten TOR-Netzwerk.

Ach ja, die Adressen sehen im Tornetzwerk etwas anders aus. Zum Beispiel so: http://pwoah7foa6au2pul.onion/affiliate.php?ref=DrogenKaufen (Funzt eben nur im TOR). Dies ist auch gleich die Adresse von AlphaBay, einer der bekanntesten Seite im Darkweb. Denn das Darknet lässt sich mit Google nicht durchsuchen. Überhaupt erinnert das Darkweb an das Internet der 90er Jahre: Keine Werbung und alles mögliche an Schrott.

2. Drogen-Marktplatz aufsuchen. Drogen im Internet bestellen

Mittlerweile gibts diverse Marktplätze. Silk Road 2.0 war einer der bekanntesten. Wer sich für Darknet-Markets interessiert, findet weitere Infos in der Liste. Jedenfalls sollte man nur auf Marktplätzen Dinge kaufen, die nach dem Escrow-Prinzip funktionieren. Also einfach gesagt, bei einem Verkäufer der schon ein paar positive Bewertungen hat und die Bezahlung deponiert wird, bis ihr die Ware habt. Denn, es kann durchaus sein, dass im sogenannten Darkweb auch Betrüger unterwegs sind ;). Ach ja, bezahlt wird meistens in Bitcoin oder in Litecoin.

Drogen im Internet bestellen

Drogen im Internet bestellen

3. Bestellen und nach Hause liefern lassen

Natürlich nicht. Also ich würde mir nie Drogen nach Hause liefern lassen. Ich weiss aber vom Hörensagen, dass die Drogen meistens tatsächlich ankommen. Ich finde dies recht erstaunlich. Dass ein Papierchen mit etwas LSD dran schwierig aufzuspüren ist, dass kann   ich mir noch vorstellen. Aber ein Paket mit Gras, das riecht doch jeder Drogenhund auf 20 Kilometer gegen den Wind. Aber naja, jedenfalls kommen die Dinger angeblich an. Die Schweizer Post ist halt zuverlässig.

Es gibt zig Varianten, das TOR Netzwerk zu überwachen. Der Datenverkehr von einem TOR Exit-Node hin zu dem Webserver, also sozusagen die letzte Meile, ist nicht verschlüsselt. Dazu kommt, dass wenn jemand, also zum Beispiel die Regierung, genügend sogenannte Exit-Nodes kontrolliert, den Inhalt der (verschlüsselten) Daten gar nicht kennen muss. Alleine das Verhalten des Internet-Traffics führt sie dann zu den Kriminellen.

Des Weiteren ist man im TOR-Netzwerk sofort nicht mehr anonym, wenn man sich bei einem Mailserver unverschlüsselt mit den persönlichen Daten anmeldet. Dazu kommen die Cookies. Dabei gilt es zu beachten, dass insbesondere der Flash-Player Cookies nicht unter den Temporary Internet Files ablegt, sondern an einem anderen Ort auf der Festplatte. Adobe halt. Jedenfalls was ich sagen möchte, durch das gucken von Flash Videos kann die Identität preisgegeben werden. Und es gibt noch zig andere Faktoren.. insbesondere sollte man sich mal Gedanken machen, wo überall die MAC und die IP-Adresse gespeichert wird.

Drogen werden im TOR Netzwerk vielleicht schon bestellt, und deswegen ist TOR auch immer wieder mal negativ in den Schlagzeilen. TOR ist aber für die Menschheit von grosser Bedeutung. Nur dank diesem verschlüsselten Netzwerk können sich Journalisten in Ländern mit Internetzensur in ihre Mailaccounts einloggen und Bild oder Tonmaterial in die Welt hinaus senden. Dank dem TOR Netzwerk wissen die Nachrichtenagenturen, was in der Welt abgeht. Dieser Aspekt wird in den Medien leider (noch) viel zuwenig thematisiert.  

Es gäbe noch einiges zu Schreiben, ich melde mich später mit weiteren Blogposts zurück. In der Zwischenzeit empfehle ich folgende Doku: Unterwegs im Darknet. Eure Tina.

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